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23.11.2022

Wasserstoffwirtschaft: CSU-Fraktion fordert mehr Tempo

Das Hochlaufen der Wasserstoffwirtschaft muss schneller gehen – das fordert die CSU-Fraktion und beschließt den entsprechenden Antrag dazu gemeinsam mit dem Koalitionspartner morgen im Wirtschaftsausschuss.

Konkret wird darin die Staatsregierung aufgefordert, sich auf Bundes- und Europaebene dafür einzusetzen, jetzt beschleunigt die rechtlichen und die planerischen Rahmenbedingungen für ein Wasserstoffnetz zu schaffen, an das Bayern spätestens 2030 umfassend angeschlossen ist. Dazu muss der Rahmen geschaffen werden, dass auch Erdgasleitungen für den Transport von Wasserstoff genutzt werden können und insbesondere die Belange Bayerns als wichtiger Industriestandort berücksichtigt werden.

Dazu die wirtschaftspolitische Sprecherin der CSU-Fraktion, Kerstin Schreyer:

„Die Ampel in Berlin verschläft aktuell die so wichtigen Weichenstellungen für die Wasserstoffwirtschaft. Hier brauchen wir einfach mehr Tempo! Denn: Wasserstoff wird als Energieträger für unsere bayerische Industrie in der Zukunft eine wichtige Rolle spielen. Durch das perspektivische Wegfallen von Kohle, Gas und Atomkraft entsteht eine riesige Lücke in der Energieversorgung. Wasserstoff ist hier ein zentraler Baustein, da er erneuerbare Energien umfassender als bisher nutzbar machen kann. Gerade bestehende Erdgasleitungen können eine wichtige Rolle spielen, da sie im Vergleich zu einem Neubau kostengünstiger und deutlich schneller für den Transport von Wasserstoff umgerüstet werden können. Auf Bundes- und EU-Ebene müssen daher endlich die entsprechenden gesetzlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden. Dies fordern wir mit unserem Antrag ein."

 Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Alexander König:

„Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft ist mit hohen Investitionen verbunden. Anbieter müssen die notwendige Infrastruktur zur Wasserstofferzeugung und zum Transport bereitstellen. Nachfrager müssen ihre Energieversorgung umstellen. Für diese weitreichenden Entscheidungen brauchen die Unternehmen einen klaren rechtlichen und regulatorischen Rahmen, damit sie ihre langfristigen Investitionen planen und finanzieren können. Auf Bundes- und EU-Ebene brauchen wir daher endlich klare und verlässliche Rahmenbedingungen für die gesamte Wasserstoffwertschöpfungskette, um den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft deutlich zu beschleunigen.“

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